03.11.2017

„Jamaika muss liefern“ - ÖDP bringt mit Klimaentscheid umweltpolitisch neuen Schwung

Der Landesverband der ÖDP Rheinland-Pfalz fordert mehr konkreten Klimaschutz

Bild: Raus-aus-der-Steinkohle

„Die Klimakatastrophe ist zu verhindern, das sieht man am ÖDP-Bürgerentscheid gegen das Steinkohlekraftwerk in München.“ Johannes Schneider, engagierter Landesvorsitzender der ÖDP Rheinland-Pfalz spricht klimapolitisch klare Worte.

„Die ÖDP gibt in München gibt den Startschuss zur Klimakonferenz, die Bürger merken, dass die aktuellen Stürme nur der Beginn großer klimatischer Veränderungen sind und wollen einfach mehr echten Klimaschutz. Die Koalition ist hier in der Pflicht – Jamaika muss liefern“, so Johannes Schneider weiter. Die orangefarbene Umweltpartei hat ein Bündnis „Raus-aus-der-steinkohle.de“ von 70 Umweltorganisationen und Parteien geschmiedet, darunter Campact und der Bund Naturschutz. Gemeinsam fordern Sie den Kohleausstieg zu beschleunigen. In München produziert der lokale Steinkohlemeiler der Stadtwerke mehr CO2 als der örtliche Straßenverkehr.

„Die vergangenen Jahre waren ein klimapolitischer Offenbarungseid, reine Absichtserklärungen reichen nicht mehr, jetzt muss geliefert werden.“ fügt auch der ÖDP-Generalsekretär Dr. Claudius Moseler an. Die ÖDP hat in München 52.000 Unterschriften gesammelt und einen Bürgerentscheid erzwungen. Am 5. November stimmt die Millionenstadt darüber ab, ob das Steinkohlekraftwerk bis 2022 abgeschaltet werden soll.

Die Grünen haben sich dem Entscheid nur zögerlich angeschlossen „Orange ist halt das neue Grün – wir sind fortschrittlich und ökologisch – das erwarten wir auch von der künftigen Bundesregierung“ erklärt Johannes Schneider dazu.

Kategorie: Raumordnung, Verkehr und Energie, Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft