ÖDP fordert sparsame und nachhaltige Flächennutzung in Gewerbegebieten

ÖDP-Stadtratsfraktion fordert Innenentwicklung

Laut einer Studie des Gesamtverbands Deutscher Versicherer (GDV) vom Herbst 2018 ist ein Drittel der Stadt Mainz bereits versiegelt. Mainz liegt damit auf Platz 21 der 50 einwohnerstärksten Kommunen und meistversiegelten Städte in Deutschland. Für die stetige Nachfrage nach weiteren Flächen für Gewerbe, aber auch nach Flächen für eine Multifunktionshalle, eine Sportschule und für die geplante 4. Integrierte Gesamtschule müssen Konzepte für eine sparsame und nachhaltige Nutzung bestehender und auch neuer Gewerbe- und Mischgebiete entwickelt werden.

Die ÖDP fordert in einem Antrag daher, eine Innenentwicklung auch in Gewerbegebieten zu priorisieren, die alle Umweltbelange berücksichtigt. Es sollen Nachverdichtungspotenziale von bestehenden Gewerbegebieten analysiert und die Entwicklung neuer Gewerbeflächen flächenschonend gestaltet werden. Der baupolitischen Sprecherin der ÖDP-Fraktion, Ingrid Pannhorst, zufolge „könnte z. B. darüber nachgedacht werden, PKW-Abstellplätze flächensparend in die Gebäude zu integrieren anstatt sie preisgünstig ebenerdig anzubieten.“. Bei neuen Gebieten soll eine kompakte, gemischte und ökologisch nachhaltige Siedlungsstruktur angestrebt werden. Ebenso soll die Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen gemeinsame Entwicklung von Gewerbeflächen anstreben, anstatt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen.

„Wir können uns nicht erlauben, unsere Frischluftschneisen und Kaltluftentstehungsgebiete noch mehr zuzubauen, den Lebensraum der Natur noch weiter zu zerstückeln, noch mehr wertvolles Ackerland zu vernichten“, betont Ingrid Pannhorst.

Ingrid Pannhorst

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