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Chancenlos? Der Kommentar zum Kommentar

"Johannes Schneider ist chancenlos", weiß Volksfreundredakteur und Kommentator Winfried Simon als guter Demoskop. Und er weiß sogar, dass ich das auch weiß - als ebenso guter Demoskop. Die Kräfteverhältnisse sind wie bei David gegen Goliath. Und trotzdem kandidiere ich – als guter Demokrat, was Simon auch durchaus positiv sieht. Wenn man allerdings nicht die Demoskopie, sondern das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und das Kommunalwahlgesetz des Landes Rheinland-Pfalz als Bewertungsgrundlage nimmt, habe ich auch als Vertreter einer kleinen Partei exakt die gleiche Chance wie der Amtsinhaber und Vertreter einer großen Partei. Das sollte sich auch der Wähler bewusst machen, wenn er in der in der Wahlkabine frei und geheim sein Kreuz macht. Er könnte dann seinen Teil zu einem kleinen demokratischen Wunder beitragen – und Wunder gibt es immer wieder, wie schon Katja Ebstein wusste. Gott sei Dank muss in unserem Land im Gegensatz zur früheren DDR oder in den arabischen Ländern niemand persönliche Nachteile befürchten, wenn er gegen die Regierenden kandidiert oder wählt. Und Zeitungskommentatoren dürfen nicht nur vor der Wahl spekulieren, wie es wohl ausgeht, sie dürfen manchmal dem Leser auch hinterher erklären, warum alles ganz anders gekommen ist. Ein gutes Ergebnis könnte auch anderen Vertretern von kleinen Parteien und Einzelbewerbern in Zukunft Mut machen, zu kandidieren. Wir haben (k)eine Chance, also nutzen wir sie!

Ihr Johannes Schneider

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